In Furnas, also der Ortschaft in der Nähe des gleichnamigen Lagoas (siehe Tag 4) sollte es einen überaus sehenswerten Park namens
Terra Nostra geben, den wir bei unserem letzten Besuch ausgelassen hatten. Auch heute war der Himmel meist bedeckt, also nicht unbedingt das beste Fotowetter, jedoch soll es laut Wetterbericht so bleiben und ganz so viele Tage haben wir ja nicht mehr - also denn!
Der Park umfasst etwa 12 ha Fläche und auch hier liegt der Schwerpunkt klar auf möglichst vielen exotischen Bäumen. Da der Kern des Parks bereits 1780 von einem reichen Amerikaner gegründet wurde, gibt es dementsprechend viele sehr dicke und hohe Bäume rund um eine schöne weiße Villa, die an einem teichgroßen Thermalschwimmbecken liegt. Wir folgten dem offiziellen Rundweg und legten so einige Kilometer im Spaziergang zurück.
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| Das Thermalschwimmbecken. Das Wasser hatte etwa Körpertemperatur und die gelbe Farbe war angeblich normal. |
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| Das war der Eingang zu einem der mit hohen Hecken umgebenen Spezialgärten. Birgit war begeistert. |
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| Diese Bank sah ganz bezaubernd aus, darauf niederlassen wollten wir uns dann aber doch nicht... |
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| Hier gab es einen schönen Blick zwischendurch auf Furnas |
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| Unten am Ententeich kam tatsächlich für ein paar Minuten die Sonne durch |
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| Der Schwanenfamilie mit ihren sechs frischen Kindern hätte ich noch stundenlang zugucken können. Vater Schwan (links) hat mich jedoch nicht aus den Augen gelassen und jeden meiner Schritte am Ufer misstrauisch begleitet, trotzdem sind mir einige Fotos gelungen. |
Auf dem Rückweg kamen wir wieder am Lagoa vorbei - er hatte diesmal deutlich weniger Wasser als in der Vorwoche, also lohnte sich vielleicht ein erneuter Rundgang. Tatsächlich brauchten wir auf den gut siebeneinhalb Kilometern diesmal keine Schuhe auszuziehen und schafften die Strecke in unter zwei Stunden. Zunächst aber hatten wir ein paar Früchte gekauft und am Nordufer des Sees ein kleines Picknick gemacht und eine Prise schwefelhaltiger Luft genossen. Von den Koch-Löchern bei den heißen Quellen waren heute deutlich mehr belegt und irgendwie roch es sogar etwas nach Eintopf hier.
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| Ebenfalls aus der Serie "Abandoned Buildings" - am Lagoa das Furnas gibt es am Ostufer eine ganze Reihe prachtvoller Villengrundstücke in Hanglage, einige sind sehr gut in Schuss, ein paar sind zu vermieten und zwei oder drei sind in jenem beklagenswerten Zustand, der mich am meisten fasziniert. Dieses Haus hatte mal eine tolle Aussicht über den See. |
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| Blick in die gute Stube - diese Häuser am See sind meist relativ klein und dienen wohl eher dem Wochenendvergnügen. |
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| Dieses Haus hat seinen Besitzer schon sehr viele Wochenenden nicht mehr gesehen. |
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| Die Aussicht von der Veranda - die Stufen des gewundenen Treppenaufgangs sind fast vollständig mit Laub bedeckt. |
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